INTERDISZIPLINÄRE ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR
KLINISCHE HÄMOTHERAPIE
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Wenn Sie Transfusionsmediziner in einer klinischen Einrichtung sind, sind Sie ebenfalls als Mitglied in der IAKH willkommen. Nutzen Sie die Mitgliedschaft, um unbefangen mit Klinikern Erfahrungen auszutauschen und mehr Einblick in den klinischen Alltag zu bekommen.

 



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Diskussionsforum für Fragen der klinischen Hämotherapie


Aktuelles 2002
Arbeitsgruppe der Bundesärztekammer legt Neufassung der Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten vor

Die Arbeitsgruppe des Wissenschaftlichen Beirates legte Anfang des Monats die Änderungen die neue Fassung der Richtlinien vor (DÄB 49, 2002). Die Änderungen sind begrenzt: U.a.wird die Leukozytendepletion für alle homologen Erythrozytenkonzentrate gefordert, Herstellung und Indikationen für Protein C wird detailliert ausgeführt. (pdf)

al 17.11.2002

Maschinelle Autotransfusion bei HIT - Lepuridin oder ACD? - Schwere anaphylaktische Reaktionen nach Lepuridintherapie bei anderer Indikation

Beim Einsatz von Lepuridin bei Patienten mit HIT Typ II ist es in einzelnen Fällen zu schweren anaphylaktischen Reaktionen gekommen. Das Medikament wurde auch zum Einsatz bei der maschinellen Autotransfusion bei Patienten mit vorausgegangener HIT empfohlen. Hier kann allerdings auch ACD-Stabilisator eingesetzt werden, der in Beutel zu 500 ml im Handel ist.

al 29.10.2002

IAKH will eng mit der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immmunhämatologie (DGTI) und der Arbeitsgemeinschaft der Ärzte staatlicher und kommunaler Blutspendedienste (StKB) eng zusammenarbeiten

Die Mitgliederversammlung der IAKH am 3.10.2002 beauftragte den Vorstand mit der DGTI und der StKB Gesprächstermine vereinbaren, um die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zu besprechen. Folgende Themenbereiche sollen für eine solche Zusammenarbeit vorgeschlagen werden:
- Förderung von Ausbildung und der Fort-und Weiterbildung in der klinischen Hämotherapie
- Mitwirkung an der Entwicklung des transfusionsmedizinischen Qualitätsmanagements
- Föderung von Fortbildungsseminare für Transfusionsverantwortliche und -beauftragte
- überregionalen Qualitätssicherung der Pflichtseminare für Transfusionsverantwortliche und -beauftragte
- Bildung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe für Verhandlungen mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft: rechtliche Stellung und Zeitbudget der Transfusionsverantwortliche und -beauftragte
- Unterstützung des Erhalts der Gebietsbezeichnung "Transfusionsmedizin"
- Gegenseitige Anerkennung der Mitgliedschaft bei den Gebühren für Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen
- Förderung der Hospitation von Transfusionsmedizinern in klinischen Abteilungen
- Gegenseitige Links auf den Webseiten

al 3.10.2002

Kretschmer V: Transfusionsverantwortliche und -beauftragte brauchen ausreichend Resourcen für ihre Aufgaben

Kostenneutralität des Transfusionsgesetzes und der Richtlinien zur Hämotherapie nur mittelfristig beabsichtigt und möglich

Nachdrücklich wies IAKH-Vorsitzender Prof. Dr. Volker Kretschmer bei der 45. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Ärzte staatlicher und kommunaler Bluttransfusionsdienste darauf hin, daß die Umsetzung des Transfusionsgesetzes und der Richtlinien für Hämötherapie zunächst einen zusätzlichen Einsatz von Personal und Mitteln erfordere. Von nichts anderem seien die Fachgremien bei der Diskussion dieser rechtlichen Bestimmungen auch ausgegangen. Eine Kostenneutralität für die Umsetzung sei nur mittelfristig durch eine verbesserte - auch restriktivere - Transfusionstherapie zu erreichen. Bei der Podiumsdiskussion über "Transfusionsmedizin im Spannungsfeld zwischen behördlichen Auflagen, klinischen Erfordernissen und ökonomischen Zwängen" räumten Vertreter von Deutschem Krankenhausverband und Klinikverwaltung ein, daß eine Leitlinie für die zeitliche Freistellung von anderen klinischen Aufgaben noch nicht erarbeitet worden sei. Man wolle dies aber gemeinsam mit den Fachverbänden in Angriff nehmen.

al 2.3.2002

Frietsch T, Karger R, Kretschmer V, Tolksdorf B, Lorentz A:
How to store autologous blood: Invitation to participate in a prospective randomized double blind multicenter study
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