![]() |
IAKHforum |
| Autor | Thema: Nachfrage zur EPO-Therapie auf der Intensivstation |
|---|---|
|
DH1MP ist neu hier ![]() ID # 792 |
Erstellt am 18. Mai 2026 13:06 (#1)
Zitat
PN E-Mail
Sehr geehrter Herr Professor Frietsch,
liebe Forummitglieder, liebe Grüße aus Kassel! Wir sind uns im Rahmen der Mannheimer Transfusionsgespräche jährlich begegnet. Ich bin Oberarzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin an den Diakonie Kliniken Kassel und Transfusionsverantwortlicher unseres Hauses. Vor Jahren hatten wir auf der Intensivstation die EPO-Therapie mit 4000 IE täglich begonnen, aber aufgrund der Vorträge von Prof. Hönemann auf 600IE/kg KG s.c. (~40.000 IE) 3x/Woche umgestellt. Unsere Erfahrungen sind sehr positiv: deutliche Reduktion des Transfusionsbedarfs, keine klinisch auffälligen thromboembolischen Ereignisse. Nun ist intern eine Diskussion entstanden. Mein Vorgesetzter verweist auf die fehlende Empfehlung in der neuen S3-Sepsisleitlinie und möchte das Vorgehen kritisch hinterfragen. Ich möchte daher gezielt Expertenmeinungen aus dem IAKH und PBM-Umfeld einholen. Darf ich Sie um Ihre Einschätzung bitten? ? Für welche Patientengruppen auf der Intensivstation empfehlen Sie Erythropoietin? ? Wie handhaben Sie die Dosis von 40.000 IE 3×/Woche s.c. in Ihrem Haus? ? Haben Sie thromboembolische Ereignisse unter dieser Therapie beobachtet? ? Wie gehen Sie mit dem Widerspruch zur Sepsisleitlinie in der Praxis um, insbesondere in den verschiedenen Stadien der Sepsis (Akutphase, vs. später) Für eine kurze Rückmeldung wäre ich Ihnen außerordentlich dankbar. Mit freundlichen kollegialen Grüßen aus Kassel, Dr. Markus Peuckert |
Beiträge: 1 | Mitglied seit: Mai 2026 | IP-Adresse: gespeichert |
| IAKH | Boardregeln | Datenschutzerklärung
Tritanium Bulletin Board 1.8
© 2010–2021 Tritanium Scripts
Seite in 0,032441 Sekunden erstellt
15 Dateien verarbeitet
gzip Komprimierung ausgeschaltet
2305,44 KiB Speichernutzung





Erstellt am 18. Mai 2026


