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Autor Thema: Dokumentation Blutplasmaprodukte
seyfarthn
ist neu hier
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ID # 777


  Erstellt am 01. April 2026 10:49 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Moin geschätzte KollegInnen,
ich bin TV an einem Krankenhaus mit ca. 450 Betten. Unser Labor und Blutdepot unterliegt einem externen Laboranbieter, Blutplasmaprodukte werden von einer externen Apotheke bezogen und an definierten Orten des Gebrauchs (ICU; Notaufnahme, Entbindungsstation) gelagert. Bisher hatten wir ein sehr gut funktionierendes "analoges" System mit Begleitscheinen für die BPP, die schlussendlich bei mir landeten und in ein Softwareprogramm namens BLUPLADOC eingegeben wurden. Mit dieser Software ist eine produkt- und patientenseitige Rückverfolgung innerhalb kürzester Zeit möglich. Leider ist der Entwickler verstorben, so dass für diese Software kein support mehr angeboten wird. Gibt es KollegInnen, die vor dem gleichen Problem stehen und schon eine Lösung haben? Unser Labor benutzt MEDAT zur Dokumentation der Blutkomponenten (gehört aber wie oben geschrieben nicht dem Krankenhausbetreiber) und unser KIS ist ORBIS, das ja damit wirbt, das es keine TFG § 14 gemäße Hämo-Doku hat. Unsere IT lässt mich mit dem Problem im Regen stehen mit dem Hinweis, dass "die Identifikation und Bewertung eines geeigneten Ersatzsystems primär im fachlichen Verantwortungsbereich liegt" und der Krankenhausvorstand wird die Verantwortung auch abturfen. Also kennt jemand eine geeignete Software zur gesetzeskonformen Dokumentation von BPP? Vielen Dank im Voraus!

Beiträge: 1 | Mitglied seit: März 2026 | IP-Adresse: gespeichert
tfrietsch
Supermoderator
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ID # 24


  Erstellt am 25. August 2026 21:24 (#2)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Ein weiterer Forumnutzer und IAKH Mitglied hat folgende zugehörige Frage zur Dokumentation:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich bin IAKH Mitglied und (neuer) TVA des Klinikum x (Maximalversorger).

Aktuell erfolgt die produktseitige Chargendokumentation von Plasmaderivaten auf Kartonkarten, auf denen Eingang ins Lager der Station und Abgabe an den Patienten (mit Patientendaten) dokumentiert werden. In Summe wirkt das Verfahren ein wenig aus der Zeit gefallen und hat eigentlich nur Nachteile.

Die patientenseitige Doku erfolgt mittlerweile überwiegend digital z.B. im PDMS oder ID Medics.

Haben Sie in Ihren Krankenhäusern eine digitale Lösung für die produktseitige Chargendokumentation?

Ich bin gespannt auf Ihre Antwort.

Vielen Dank und herzliche Grüße aus x!

Beiträge: 369 | Mitglied seit: Dezember 2003 | IP-Adresse: gespeichert



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