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Autor Thema: bedside-Test der Konserven
ukoepnick
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ID # 302


  Erstellt am 07. Juli 2011 18:35 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
In unserem Klinikum (Schwerpunktversorgung) kam in der heutigen Sitzung der Transfusionskommission die Frage auf, ob der bedside- Test der Konserven weiterhin gemacht werden soll.
Gibt es Daten, die einen Zugewinn an Sicherheit durch Testung der Konserven belegen?
Gibt es Daten, wie die Situation in Deutschland aussieht? Wer testet Patient und Konserve ODER wer testet nur die Patienten?
Vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen
Ulf köpnick
FA für Anästhesie

Beiträge: 1 | Mitglied seit: Juli 2011 | IP-Adresse: gespeichert
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ID # 5


  Erstellt am 18. Juli 2011 15:15 (#2)  |  Zitat Zitat
Gemäß den Richtlinien Hämotherapie (Kap. 4.3.2.1) wird bei der homologen Transfusion der Bedside-Test lediglich empfängerseitig vorgeschrieben.
Zahlreiche Krankenhäuser und ambulant transfundierende Kollegen haben den Ek-seitigen Bedside-Test beibehalten und in ihrem QM verankert. Damit fordern und fördern sie das immunhämatologische Verständnis der Transfundierenden, besonders bei der verträglichen, aber ABO-ungleichen Transfusion. Zur Sicherheit der Patienten sollte man diese Verfahrensweise fortführen.
In den Häusern, in denen das Labor die Kreuzprobe nicht aus einem Schlauchsegment, sondern wegen der Automatisierung aus einem separaten Begleitröhrchen vornimmt, erfährt der Ek-seitige Bedside-Test eine besondere Bedeutung. Im Schlauchsegment sind immer die gleichen Erythrozyten, wie im "Blutbeutel". Bei einem separaten Begleitröhrchen kann es unter widrigen Umständen und Kopplung unglücklicher Zufälle auch zu einer Vewechslung kommen. Dann enthielte das Begleitröhrchen andere Erythrozyten als das Ek. Wir kennen diese Problematik noch aus der Zeit, als jede Blutkonserve ein bis zwei separate Eprouvetten hatte.
Daten über einen Zugewinn sind mir nicht bekannt.
Die Verfahrensweise der Krankenhäuser ließe sich schnell und günstig im Rahmen der IAKH erfragen.

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