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Autor Thema: 0negativ Rhesusfaktor Du CcDuee
lilith22
ist neu hier
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ID # 162


  Erstellt am 08. Juli 2008 10:08 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Bei mir wurde dieser seltene Rhesusfaktor festegestellt, mein Arzt fragt mich jetzt ob ich die Anti D immonglubin Spritze in der Schwangerschaft in der 28-30 Woche haben will. Ich habe mich jetzt dafür entschieden.(Hatte bereits einmal eine Fehlgeburt, und es könnte zu einer Blutvermischung gekommen sein)Der Vater war beide mal 0 positv. Jetzt bin ich bereits in der 25 Woche, und habe keine Antikörper gegen das Kind gebildet.

Anscheinend ist sich aber niemand der Ärzte in Österreich einig ob diese Spritze bei meiner Rhesusgruppe sinnvoll ist oder Nebenwirkungen für mich oder dass Kind hat, da ich leicht positiv bin??? Welche Nebenwirkungen???

Aber ohne Spritze schlimme Nebenwirkungen für dass Kind auftreten können!!!

Weiters stellt sich die Frage ob die Nabelschnur nach der Geburt auspulsieren darf, und ich die Spritze auch nach der Schwangerschaft erhalten sollte, und wie sich mein Rhesusfaktor auf weitere Schwangerschaften auswirkt :confused: :eek:

Beiträge: 1 | Mitglied seit: Juli 2008 | IP-Adresse: gespeichert
Kretschmer
kommt regelmäßig her
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ID # 13


  Erstellt am 09. Juli 2008 11:13 (#2)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Hinter der Rh-Formel versteckt sich mit großer Wahrscheinlichkeit ein zahlenmäßig auf Ihren roten Blutkörperchen vermindert ausgeprägter Rh-Faktor D (schwaches D oder Dweak), bei dem keine Rh-Prophylaxe erforderlich ist. Die Bestimmung wurde vermutlich vor mehr als 10 Jahren gemacht, denn heute kann man zwischen Dweak (keine Prophylaxe) und einer Variante des Rh-Faktors, die man als DVI bezeichnet, bei der sehr selten eine Immunisierung mit Bildung von Anti-D vorkommt, anhand einfacher Methoden unterscheiden. Lassen Sie den Rh-Faktor noch einmal auf diese Weise untersuchen (eine molekularbiologische Untersuchung ist nicht notwendig, zumal sehr teuer!). Ich bin überzeugt, dass Sie keine Prophlaxe benötigen. Nebenwirkungen können im übrigen für ein Kind erst auftreten, wenn sich solche Antikörper gebildet haben, was in der entsprechenden Konzentration, um beim Kind zu einer Unverträglichkeit zu führen, in aller Regel erst nach der Schwangerschaft der Fall ist, wenn bei Lösung der Plazenta rote Blutkörperchen des Kindes vermehrt in den mütterlichen Kreislauf gelangen. Ihre jetzige Schwangerschaft ist daher überhaupt nicht gefährdet.

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V. Kretschmer

Beiträge: 401 | Mitglied seit: September 2003 | IP-Adresse: gespeichert



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