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Autor Thema: AKS bei Rhesus-negativen Schwangeren
weissj
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ID # 205


  Erstellt am 22. Mai 2013 11:48 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Ein für geplante Kaiserschnitte durchgeführter AKST ist wegen der stattgehabten anti-D Prophylaxe immer positiv und muß weiter abgeklärt werden, was Zeit und Geld kostet. Wie gehen sie mit dem Problem um ?

Jürgen Weiss
QbA Heidekreisklinikum

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J.Weiss Facharzt für Anästhesie
QBA Hämotherapie
KH Walsrode

Beiträge: 5 | Mitglied seit: April 2010 | IP-Adresse: gespeichert
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ID # 5


  Erstellt am 04. Juni 2013 17:16 (#2)  |  Zitat Zitat
Es ist richtig, dass der AKST nach der praepartalen Immunprophylaxe positiv ist/sein könnte/sein sollte und deshalb eine Antikörperdifferenzierung nach sich zieht, die Zeit und Geld kostet.

Unsere langjährige Praxis zeigt uns, dass beim Ak-Screening im Rahmen der Schwangerenbetreuung nicht immer alle irregulären, erythrozytären Antikörper erfaßt werden.
Insbesondere bei der 2., 3., x-ten Schwangerschaft kann es durch einen späten, feto-maternalen Blutübertritt unabhängig vom Rhesus-Faktor zu einer Boosterung bei der Mutter in anderen Blutgruppen-Systemen kommen. Diese "alten" Antikörper sind von IgG-Charakter und damit auch plazentagängig.
Deshalb erscheint es sinnvoll und notwendig, im Rahmen der Vorbereitung einer Sectio einem positiven AKST die Differenzierung anzuschließen. Zeit und Geld dürfen an dieser Stelle nicht dominieren. Die Sicherheit von Mutter und Kind sind wichtiger.

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