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Autor Thema: Hochgeschwindigkeits-Transfusionsgeräte
Nießner
kommt regelmäßig her
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ID # 17


  Erstellt am 28. September 2004 13:25 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Wir planen die Einführung von Transfusionsgeräten, die eine schnellen Durchfluß gewähren.

Gibt es Erfahrungen mit solchen Geräten? Welche Geräte gibt es derzeit auf dem Markt? Bedeutet der Zugewinn an Geschwindigkeit eine erhöhte Hämolyse?

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Christoph Nießner

Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe
Arzt für Transfusionsmedizin - Anästhesiologie
Hämostaseologie - Labordiagnostik - Notfallmedizin

Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Rettungsmedizin
Leiter Zentrallabor/Transfusionsverantwortlicher

Beiträge: 24 | Mitglied seit: November 2003 | IP-Adresse: gespeichert
ethil
ist neu hier
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ID # 50


  Erstellt am 04. Oktober 2004 09:59 (#2)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Wir verfügen über begrenzte Erfahrung mit dem Gerät "Level One" der Fa. Smith Industry Medical Systems bei Einsatz in Extremsituationen mit maximalem Transfusionsbedarf innerhalb kurzer Zeit. Das Gerät wird diesen Anforderungen gerecht. Es wird ein sehr hoher Durchfluß und eine gute Anwärmung des Blutes gewährleistet. Die Vorbereitung/Aufrüstung ist einfach, die Bedienungsanweisungen sind klar und schlüssig. Die Bedienung des Gerätes bindet allerdings eine Person zum Wechseln der Blutbeutel.

Dr. Elke Thil, Insitut für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Mannheim

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Dr. med. Elke Thil

Beiträge: 1 | Mitglied seit: Oktober 2004 | IP-Adresse: gespeichert
ufermor
ist neu hier
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ID # 36


  Erstellt am 14. Oktober 2004 15:33 (#3)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Wir setzen seit mehreren Monaten mit Erfolg den "Level One" bei größeren Volumen-/Blutverlusten ein und haben damit nur gute Erfahrungen gemacht. Allerdings ist zu beachten, daß bei einer Erhitzung der Flüssigkeiten im Schlauchsystem auf 41 Grad Celsius Probleme enstehen können, wenn Blut oder Plasma zu langsam durch dieses System fliesst.
Unmittelbar vor dem Patientenzugang hat das System einen 200 u Filter, der sich selbst entlüftet und zuverlässig Konglomerate zurückhält. Eine Hämolyse oder irgendwelche anderen Probleme haben wir bisher nach dem Einsatz dieses Gerätes nicht beobachtet.

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Ulrich Fermor

Beiträge: 2 | Mitglied seit: März 2004 | IP-Adresse: gespeichert



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