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Autor Thema: Retransfusionszeit bei MAT
ToniGraf
ist neu hier
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ID # 446


  Erstellt am 27. Juli 2018 15:23 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Sehr geehrte Kollegen,
wir haben hinundwieder eine OP-Dauer über 6 h. Muß gemäß RiLiBäk in diesem Fall das Aufbereitungssystem komplett erneuert werden oder reicht es (wie ich meine), wenn das aufbereitete Blut innerhalb 6 h retransfundiert wird. Wir inkludieren nicht das postoperative Wundblut, wie es manche Kollegen tun, in diesem Fall werden dann doch meist 6 h überschritten.
Mfg und danke für Rückmeldungen
Dr. A. Graf, OK Achern-Oberkirch

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Dr. A. Graf
OK Achern-Oberkirch

Beiträge: 5 | Mitglied seit: April 2018 | IP-Adresse: gespeichert
beykarus
kommt regelmäßig her
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ID # 453


  Erstellt am 30. Juli 2018 11:13 (#2)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Moin liebe Kollegen,
gute Frage, habe ich mir auch schon gestellt. Nun dauern ja nicht so viele Op länger als 6 Stunden (post- Op sammeln wir zur Zeit nicht weiter). Aber bei den langen Op ist die Ind. zur MAT häufig gegeben. :rolleyes:

Ich denke die 6 Stundenfrist muss ernstgenommen werden. Sie beginnt mit Aufbau und Befeuchten des Reservoir mit Antikoagulationslösung. Normal wird zunächst im Standby gesammelt und das Glockensystem später aufgebaut.

So kann ich mir vorstellen bei langen OP(6-9 Std.) evtl. 2 Reservoire und nur ein Glockensystem zu benutzen(wg.z.B.Kosten),da die 6 Std. für die Glocke später starten.
Bei hohem Umsatz ist es ohnehin nicht selten erforderlich das Reservoir früher zu wechseln, wenn sich der Reservoirfilter zuzusetzen beginnt.

Soweit meine persönliche Idee hierzu. Dann sind 2 verschiedene 6Std.Intervalle zu beachten- in der RiLI so nicht beschrieben aber m.E. sinnvoll und machbar.
Das fertige Produkt wird unmittelbar retransfundiert und nicht gelagert.

Grüße
Uwe Beyer
stellv. Transfusionsbeauftragter
Oldenburg

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Uwe Beyer
stellv. Transfusionsverantwortlicher
AINS
Klinikum Oldenburg

Beiträge: 6 | Mitglied seit: Juni 2018 | IP-Adresse: gespeichert



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