2012
16. Jahrestagung der Interdisziplinären Gruppe für Labor und Durchflusszytometrie
Mit dem Ziel Klinik, Laboranalytik und Wissenschaft zu verbinden, wurde 1995 die „Interdisziplinäre Gruppe für Labor und Durchflusszytometrie“ gegründet. Sie etablierte sogleich das IGLD‐Jahres- symposium, das Theorie, angewandte Praxis und klinische Diagnostik bzw. Therapie miteinander verknüpft.
Im Laufe der letzten 16 Jahre hat sich diese Tagung zu einem translationalen Symposium entwickelt, bei dem Fachärzte verschiedener Fachrichtungen (u. a. für Laboratoriumsmedizin, Transfusionsmedizin, Hämatologie, Onkologie) und Grundlagenforscher zusammenkommen,
um sich über neue Entwicklungen in der Routine und angrenzenden Forschungsgebieten auszutauschen. Neben klassischen Themen der Diagnostik von Malignomen, Hämoblastosen, Hämostaseologie, Immungenetik usw. werden bei der 16. Jahrestagung der IGLD in Essen
besonders die regenerative Medizin und Stammzellforschung im Vordergrund stehen.
Die 16. Jahrestagung findet vom 15. bis 17. März in Essen statt. Sie wird in bewährter Weise gemeinsam mit der GFID als zweitägiges Symposium und Workshops am dritten Tag organisiert. Erstmals wird sich an der Veranstaltung auch der INSTAND e. V. beteiligen
Satellitensymposien ergänzen die 16. Jahrestagung der IGLD:
Am
ersten Tag (15.03.2012) werden in zwei ganztägigen Veranstaltungen
klinische Zellpräparationsmethoden (Blutbildende Vorläuferzellen:
Mobilisierung; Vorläuferzellen und deren Anwendung; Aufarbeitung und
Kultivierung von Zellen) sowie Grundlagen der Kultivierung und
Manipulation von Stammzellen vorgestellt.
In den ebenfalls parallelen
Symposien des zweiten Tages (16.03.2012) geht es um diverse
Ringversuchsprogramme von INSTAND e. V. bzw. aktuelle Themen der
Immunhämatologie.
Als Tagungsort haben wir eine traditionsreiche Industriehalle ausgewählt, die in das "Colosseum‐Theater" umfunktioniert wurde. Passend zum Veranstaltungsmotto „Neue Wege im Revier“ bietet es den Teilnehmern eine einmalige Kulisse.
Fortbildungskurs zur Qualifikation Transfusionsverantwortlicher/Transfusionsbeauftragter Cottbus
Für Einrichtungen mit mehreren Behandlungseinheiten muss für jede Abteilung ein Transfusionsbeauftragter
bestellt
werden. Dieser arbeitet mit dem Transfusionsverantwortlichen der
Einrichtung zusammen und stellt die Durchführung der beschlossenen
Maßnahmen in seiner Abteilung sicher. „Er berät in Fragen der
Indikation, Qualitätssicherung, Organisation und Dokumentation der
Hämotherapie, sorgt für den ordnungsgemäßen Umgang mit den
Blutprodukten, regelt die Unterrichtung nach § 16 Abs.1 S.2 TFG und
beteiligt sich an den Ermittlungen
in Rückverfolgungsverfahren nach § 19 Abs. 2 TFG“.
Der Transfusionsbeauftragte muss eine der folgenden Qualifikationen besitzen:
a. Facharzt für Transfusionsmedizin
b. Facharzt mit der Zusatzbezeichnung Bluttransfusionswesen
c.
Facharzt mit von einer Ärztekammer anerkannten theoretischen
Fortbildung (16 Stunden, Kursteil A und B). Bei der ausschließlichen
Anwendung von Plasmaderivaten reduziert sich die Anforderung an die
Qualifikation auf den Kursteil A (8 Stunden).
Besonders zu beachten ist hier, dass diese Funktion nicht durch externen Sachverstand ersetzt werden kann. Dies hat insbesondere für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zur Folge, dass Sie zumindest die oben aufgeführte Qualifikation des Transfusionsbeauftragten selbst erfüllen müssen
13th Annual NATA Symposium
The 13th Annual NATA Symposium will be held on April 12-13, 2012 at the Tivoli Hotel & Congress Center in Copenhagen, Denmark.