Arbeitsgruppen der IAKH

Die Aufgaben der IAKH zur Fortbildung, Förderung der Patientensicherheit und Verbesserung der Qualität der Hämotherapie wird in den Schwerpunktaktivitäten als Arbeit in ehrenamtlichen Arbeitsgruppen erbracht. Spezialisten auf ihrem Gebiet mit der notwendigen Fachassistenz erarbeiten Projekte, erbringen Gutachten und Beratungstätigkeit, entwickeln Ausbildungskonzepte sowie Forschungsvorhaben im Rahmen der Zielsetzung und finanziellen Unterstützung der IAKH-Satzung.  Dabei sind sie inhaltlich dem Vorstand der IAKH verpflichtet, aber organisatorisch weitgehend unabhängig. 

Sind Sie eine Expertin/ein Experte im Bereich der Hämotherapie und Hämostaseologie und möchten Sie mitwirken? Sie können mit der IAKH die Hämotherapie in Deutschland aktiv mitgestalten! Sie sind herzlich eingeladen! 

Melden Sie sich über das Sekretariat oder mailen Sie direkt an den Vorstand. 

Anfragen der Arbeitsgruppen sind willkommen und zur Ausübung der Tätigkeit der AGs notwendig. Die Arbeitsgruppen der IAKH sind für Anträge und Anregungen von Mitgliedern und auch außerhalb der IAKH erreichbar über das Sekretariat der IAKH: am besten per email sekretariat@iakh.de .

 

AG TERZ

TERZ steht für transfusionsassoziierte Ereignisse, Reaktionen und –Zwischenfälle

AG- Leitung: Dr. G. Dietrich, Eggenfelden, Stellvertreter: n.n.

Schriftverkehr, Meldeformulare und Anträge: IAKH Sekretariat U. Götz

Die Arbeitsgruppe Diagnostik, Therapie und Prävention transfusionsassoziierter Ereignisse, Reaktionen und –Zwischenfälle (AG TERZ) widmet sich den unerwünschten Wirkungen bei der Übertragung von Blutkomponenten und Plasmaproteinen.

Die AG nutzt vor allem die Jahrzente lange Erfahrung der britischen Initiative „SHOT“ (serious hazards of transfusion) für Ihren Fokus. Sie fügt die TERZ in die vorgegebene deutsche Systematik von Hämotherapierichtlinie, AMG und TFG ein. Sie arbeitet Evidenz-basiert und bereitet ihre Ergebnisse für die Mitglieder der IAKH übersichtlich und ansprechend auf. Zu Beginn sollen die klinischen Aspekte von Fehltransfusionen sowie akuten und verzögerte Hämolysen im Fokus stehen.

1IBCT ist Synonym zu „Tranfusionszwischenfälle“ (engl. für incorrect blood component transfusion)

Übersicht der TERZ: transfusionsassoziierte Ereignisse, Reaktionen und –Zwischenfälle

AG Peer Review Hämotherapie

Hier wird IAKH intern das Konzept Peer Review Hämotherapie nach dem Curriculum der Bundesärztekammer weiterentwickelt und in Zusammenarbeit mit der Steuerungsgruppe Peer Review vorangebracht

zur Webseite Peer Review Hämotherapie

Vorsitzender: Dr. M. Felsenstein, Stellvertreter: Prof. Dr. T. Frietsch

Schriftverkehr und Dokumentenversand: IAKH Sekretariat U. Götz

Peerpool-Verwaltung und Terminvereinbarung:  IAKH Sekretariat U. Götz

AG Autologe Techniken

Diese Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Eigenblutspende, der maschinellen Autotransfusion, der Hämodilution, Erythropoetin und Eisensubstitution, kontrollierte Hypotension etc. 

Sie erarbeitet gerade die Empfehlungen und Formblätter in Zusammenhang mit der Richtlinienovelle 2017. Die Ergebnisse sind im Downloadbereich für Mitglieder der IAKH.

Arbeitsgruppenleiter: Dr. K. Gürtler, Augsburg; Stellvertreter: noch nicht benannt.

Bei Fragen und Teilnahmewunsch : Sekretariat der IAKH

Auswertekommission des IAKH Fehlerregisters

In Zusammenarbeit mit der DIVI Sektion (früher IAG der DIVI) wird das nationale Fehlerregister zur Erfassung und Auswertung von Fehlern und Beinahefehlern in der Hämotherapie von dieser Arbeitsgruppe betrieben. 

Auf unserer Fehlerregister-Webseite können Fehler und Beinahefehler (kritische Ereignisse) im Sinne eines CIRS gemeldet werden. Sowohl die Meldeformulare als auch die Auswertungen sind frei zugänglich und kostenfrei.

Die IAKH Arbeitsgruppe Fehlerregister erarbeitet auch Auswertungen und Empfehlungen für das CIRS-Medical AINS, ein Critical Incident Reporting System (CIRS) der deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin DGAI und des Bundes deutscher Anästhesisten BDA, wenn die Meldungen das Gebiet der Hämotherapie und Hämostaseologie betreffen.

Alle Meldungen werden vorzugsweise und zeitnah in einer wechselnd besetzten Auswertekommission diskutiert, analysiert, nach Gefährdungsgrad und Prozessschritt kategorisiert und zusammen mit Empfehlungen zur Verbesserungen zur Prozess- und Strukturqualität auf unserer Webseite publiziert. Die Zusammensetzung der Auswertekommission wird je nach Fehlerart und -thematik variiert. 

In regelmäßigen Abständen werden die Ergebnisse zusammengefasst und in nationalen wie internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Sekretariat und Meldebearbeitung: Katharina Ludwig

Vorsitzender der Auswertkommission: Prof. Dr. T. Frietsch, Stellvertreter Prof. Dr. R. Moosdorf

AG Simulation der IAKH-Ausbildung Haemotherapie 2

DIe IAKH entwickelt in Zusammenarbeit mit der DIVI-Sektion Hämotherapie verschiedene Simulations-Szenarien der praktischen Hämotherapie für die Massivtransfusion, die präoperative Anämie, die postpartale Blutung in ZUsammenarbeit mit erfahrenen Simulationstrainern und den Simulationspuppen von LAERDAL. Workshops der Hämotherapie an verschiedenen Häusern in Deutschland sind ab März 2018 geplant. Bei Interesse sollten sich Häuser in unserem Sekretariat melden. 

Projektionsleiter und Stellvertreter werden noch gesucht. Die Programme sind derzeit in Auftrag gegeben und sollen ab Frühjehr 2018 getestet werden. 

AG Hämotherapie Ausbildung I- Theorie

In Kooperation mit der Lernplatform für Studierende und Assistenzärzte in Ausbildung MIAMED Amboss erarbeitet die IAKH Lerninhalte, Konzepte und aktives Wissen der Hämotherapiepraxis.

Assistenzärzte, die Mitglied in der IAKH  sind, bekommen freie oder stark vergünstigte Zugänge zum Lernsystem.

Anträge bitte an das IAKH Sekretariat

Projektleitung: Dr. Hannibal, Stellvertreter: n.n.

AG RF-TS der IAKH

Die IAKH erarbeitet in Kooperation mit Eigeninitiativen und in Zusammenarbeit mit der Industrie an einem elektronischen System zur Verbesserung der Anwendungssicherheit von Blut- und Blutprodukten. Dabei wird jeder Teilschritt des Prozesses von der Entnahme der Blutprobe bis zur letztendlichen Transfusionsverabreichung und Dokumentation scannerbasiert begleitet und überwacht.

Für das Projekt hat die IAKH 2017 eine Förderung beim Aktionsbündnis für Patientensicherheit beantragt.

Projektleiter: Prof. Dr. T. Frietsch, Stellvertreter: Dr. R. Knels

AG Immunhämatologie-Labor und Blutdepot

Die AG beschäftigt sich mit Verbesserungen in der Praxis und Lehrkonzepten auf dem Gebiet des immunhämatologischen Labors und der Blutdepotorganisation.

Vorsitzende: Dr. B. Fleiter, Stellvertreter:n.n.

Schriftwechsel und Anfragen an sekretariat@iakh.de