Gerade in der Herzchirurgie ist die Gerinnungssteuerung mittels schneller Diagnose mit Vollblut-Point-of-Care-Tests (POCT) wie Viskoelastometrie oder Impedanzaggregometrie hilfreich, um die komplexen Einflüsse von Herzlungenmaschine (HLM), präoperativer oraler Gerinnungs- und Plättchenhemmung und intraoperative Heparinisierung von Verdünnungs- und Verlustkoagulopathie abzugrenzen. Die Interpretation der Testergebnisse im klinischen Kontext ist wesentlich für die präzise Auswahl des Therapeutikums und der kausalen Therapie. Inwieweit eine elektronische Interpretationshilfe als Clinical Decision-Support (CDS) das Point-of-Care- Gerinnungsanagement verbessern kann, hat nun eine Arbeitsgruppe aus Amsterdam untersucht.
Pubmed
Für Sie gelesen von Th. Frietsch