Für Sie gelesen

Bluttransfusion zu Hause- möglich auch in unserem Gesundheitssystem?

Schwer kranke Patienten, die zu Hause oder im Heim leben und nur schwer ins Krankenhaus oder die ambulante Palliativversorgung transportiert werden können, aber immer mal wieder eine Bluttransfusion benötigen, könnten von der ambulanten Bluttransfusion profitieren. Nur haben wir so gut wie keine Erfahrung damit und der Nutzen hängt von damit verbundenen Risiken, dem Aufwand und der Vergütung ab.

Eine spanische Autorengruppe hat nun eine Übersicht veröffentlicht, was darüber bekannt ist und zu beachten wäre, würde man es hierzulande etablierenn wollen...

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Transfusionsentscheidungen in der Intensivmedizin

Wie begründet sind unsere Entscheidungen für oder gegen eine Versorgung mit Blutprodukten und welche Folgen haben sie? Eine niederländische Autorengruppe hat Daten zu den individuellen Entscheidungsmomenten aus knapp 30 000 Hämoglobinwerten von n=5700 ausgewertet und die Folgen für die Organfunktion am nächsten Tag (beurteilt anhand des SOFA Scores) dargestellt ... Bescheidenheit ist angebracht.

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"IAKH Hemotherapy Slam"

Hier versuchen wir die immer größer werdende Flut an lesenswerten (und im Fall von Gelbard et al. in Transfusion auch nicht-lesenswerten) Artikeln für alle übersichtlich darzustellen. Wie in einem Science-Slam ...

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Thromboserisiko durch Tranexamsäure

Ist die unkritische Gabe von Tranexamsäure (TXA) tatsächlich so unbedenklich? Die Angst der Therapeuten scheint in vielen Bereichen einer Großzügigkeit gewichen zu sein, die nicht alle teilen mögen. Die jüngste Publikation aus den USA, eine Sekundäranalyse einer kontrollierten Studie mit 2g Txa ...

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Ein Score für den physiologischen Transfusionstrigger-POTTS

Wäre es nicht schön, wenn wir für den individuellen Fall eine sichere und einfach zu bestimmende Schwelle ermitteln könnten, an dem der Patient mit einem Erythrozytenkonzentrat transfundiert werden muss? Eine chinesische Arbeitsgruppe hat nun prospektiv bei nicht-herzchirurgischen Eingriffen einen Score getestet, der dies bewerkstelligen soll ...

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Bestrahlung von EKs - Vor oder nach der Lagerung?

Frühgeborene sind immunkomprimiert, extrem untergewichtig und oftmals beatmet. Bestrahlung zur Verhinderung der Graft-vs Host-Reaktion ist für dieses Klientel empfohlen.

Bestrahlung per se erhöht die Hämolyserate der Spendererythrozyten und erhöht den Kaliumgehalt der Konserve. Die normalerweise darauffolgende Lagerung verstärkt die "Storage Lesion" - Verminderte Verformbarkeit der Erythrozyten, Verarmung an 2-3-DPG, vermehrte Leukotrien und Immunmodulatoren - Freisetzung, etc. Kann dieser Effekt durch einen späteren Zeitpunkt der Bestrahlung (z.B. erst unmittelbar vor Transfusion) verringert werden?

Eine monozentrische Studie aus Neuseeland hat das nun in einer randomisierten Studie erforscht ...

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