Für Sie gelesen

Einfluss der Unterkühlung von Polytraumatisierten auf den Transfusionsbedarf und die Sterblichkeit

Eine Subanalyse des PROPR-Trial, der kontrollierten Studie zum Outcome von Polytraumen, hat nun die Körperkerntemperatur innerhalb der ersten 6 Stunden in Beziehung zum Transfusionsbedarf gesetzt. Und wie zu Vermuten bluteten die ausgekühlten Patienten erheblich mehr und benötigten mehr Transfusionen. Hypothermie unter 36°C erhöht den Transfusionsbedarf pro 1 Grad Celius um 10%. Erstaunlich war...  

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Erythropoetin zur Einsparung von Fremdblut- effektiv und sicher?

Ist Erythropoetin perioperativ lohnend und vor allem sicher? Nicht mit einer erhöhten Rate an Thrombosen und Embolien vergesellschaftet? Eine aktuelle Meta-Analyse hat nun Gewissheit gebracht...

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Monitoring der Tranexamsäurewirkung für die postpartale Blutung

Die Behandlung der postpartalen Blutung mit Tranexamsäure ist effektiv, aber wie lässt sich die Dosierung überwachen? Mit Thrombelastometrie oder mit D-Dimeren? Was meinen Sie?...

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Elektronischer Abgleich von Blutprobe und Patient verringert Verwechslung

Kreuzen Sie einen Buchstaben an oder wählen Sie eine Antwort A-E: Elektronischer Abgleich der Patientenidentität mit den Etiketten auf den Blutröhrchen hat entweder keinen Vorteil (A), bringt hauptsächlich Mehrkosten, aber keine erhöhte Sicherheit (B), verringert die Verwechslung bei der Blutentnahme um die Hälfte (C), verringert zwar die Verwechslung des Blutröhrchens um den Faktor 5, die Fehltransfusionsrate ist aber gleich niedrig (D), verringert sowohl die Verwechslungsrate als auch die Fehltransfusionsrate signifikant (E). Die Studie von Kaufman et al. in Transfusion zeigt die Auflösung...

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Tranexamsäure zur Hüftchirurgie -wie oft und wieviel, wohin und wie sicher?

Die Anwendung von Tranexamsäure bei der Hüftendoprothetik ist nahezu überall zum gängigen Verfahren geworden. Unklarheiten bestehen jedoch noch hinsichtlich der Sicherheit, der Dosis und der Applikationsart- intravenös oder topisch. Eine Studie hat zumindest zur Applikationsart nun die Effektivität geklärt und ist hochrangig in PLoS One erschienen...

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Perioperative Thombozytopenie

Die intra-oder postoperativ entstehende Thrombopenie  ist außerhalb der Herzchirurgie selten. Was aber häufiger vorkommt sind thrombopene Patienten, die operiert werden müssen. Zugrundeliegende Erkrankungen sind meist Sepsis, hämatologische und Leber bzw. Milz-Erkrankungen als auch Heparin-induzierte Thrombozytopenie. Eine im September 2018 veröffentliche Cochraneanalyse sichert die Evidenz für oder gegen die Therapie von Patienten mit präoperativ niedrigen Thrombozytenzahlen. Jetzt wird im Januar 2019 im Brit. J. Anaesthesia ein Artikel erscheinen, der verdeutlicht, dass die intraoperativen Blutungsprobleme bei diesen Patienten nicht so sehr von der Thrombozytenzahl abhängt, sondern eher von der Funktion. Die individuellen Therapiempfehlungen dieses Artikels haben wir für Sie gelesen...

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