Für Sie gelesen

Patient Blood Management in der Kinder-Herzchirurgie - NATA-Guidelines

Große Blutverluste, Herzlungenmaschine, Gerinnungsstörungen und vorbestehende multifaktorielle Anämie sind die Ursachen, weshalb unsere kleinsten und kränksten Patienten am häufigsten transfundiert werden. Aus diesem Grund sind evidenzbasierte Leitlinien zur Einsparung von Blutprodukten und zur Optimierung der individualisierten Hämotherapie besonders wichtig, existieren bislang aber nur für Erwachsene. Die NATA hat sich des Problems angenommen ...

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Kurzzeit-Outcome der restriktiven Transfusionsstrategie in der Herzchirurgie

Letzte Hinweise aus Meta-Analysen ließen vermuten, dass in der Herzchirurgie eventuell liberale Transfusionstrigger doch günstiger sind als eine restriktive Transfusionsstrategie (Transfusion erst unter einem Hämoglobinspiegel von 7,5g/dl). Allerdings hatten Observationstudien und kontrollierte RCT-Studien unterschiedliche Mortalitäten gefunden, wobei die Power der RCTs oftmals nicht ausreichend war. Die neueste Analyse rein aus kontrollierten Studien schafft nun aus den zusammengefassten Fallzahlen ausreichend Sicherheit für dieses wichtige Transfusionsklientel ... 

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Verklumptes Blut in die maschinelle Autotransfusion?

Was passiert, wenn der Chirurg älteres und verklumptes Blut in den Cell Saver einsaugt? Müssen wir schlechtere Qualität oder gar Mikroembolien bei Retransfusion befürchten? Das hat eine Gruppe aus den USA nun untersucht und gefunden …

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Patient Blood Management - was bringt's? Eine Meta-Analyse ...

Was bringt die Implementierung eines Bundels für das "Patient Blood Management"? Eine aktuelle Meta-Analyse vergleicht das Outcome der Drei-Säulen-basierten Therapie aus mehreren Instrumenten mit der Periode davor. Aus 17 Studien (1 randomisierte kontrollierte Studie RCT, 14 Observationen mit Vorher und Nachher-Vergleich, 1 retrospektive Kohorte und 1 retrospektive Fall-Kontroll-Studie) konnten insgesamt ...

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Restriktive Transfusionsstrategie für die Gefäßchirurgie gefährlich?

Bisherige Studien zur Transfusionsstrategie haben erhebliche methodische Einschränkungen: Die meisten basieren auf Hämoglobingrenzen, die aufgrund der nicht vorhandenen Blutvolumenmessung in beiden Gruppen nicht wirklich unterschiedlich sind, haben Patienten ohne relevanten Blutverlust eingeschlossen, erfassten nur stabile postoperative Patienten oder sind durch viele Protokollverletzungen wenig überzeugend.

Endlich ist aber jetzt einmal eine Studie veröffentlicht worden, bei der die Methodik zur Erforschung der Transfusionsstrategie korrekt angewendet wird. Es ist eine Studie, die untersucht, ob es möglich ist, von den Entscheidungen, die alleinig auf die Hämoglobinkonzentration fußen, wegzukommen und mehr die physiologisch sinnvollen Parameter zu messen- Gewebeoxigenierung anhand der Infrarotspektrometrie im Muskel und im Gehirn. Hämoglobinkonzentrationen wurden korrekter Weise unter Kontrolle des Volumenstatus beurteilt. Und siehe da, ...

 

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Wann ist Erythropoetin für Krebspatienten empfohlen?

Erythropoetin für Krebspatienten - da scheiden sich die Geister. Gefährlich, weil Komplikationen wie Malignomrezidive und Tumorprogression zusätzlich zu Thromboembolien drohen. Unbedenklich, weil nur wenige Tumorzellen EPO-Rezeptoren tragen und reagieren können und Epo unter einem Hämoglobingehalt von 12g/dl kaum thromboemboligche Komplikationen macht?

Jetzt hat ein Expertengremium der amerikanischen ontologischen und hämatologischen Gesellschaften Empfehlungen zur Therapie der Tumoranämie mit Erythropoetin formuliert und veröffentlicht ...

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