Für Sie gelesen

Elektronischer Abgleich von Blutprobe und Patient verringert Verwechslung

Kreuzen Sie einen Buchstaben an oder wählen Sie eine Antwort A-E: Elektronischer Abgleich der Patientenidentität mit den Etiketten auf den Blutröhrchen hat entweder keinen Vorteil (A), bringt hauptsächlich Mehrkosten, aber keine erhöhte Sicherheit (B), verringert die Verwechslung bei der Blutentnahme um die Hälfte (C), verringert zwar die Verwechslung des Blutröhrchens um den Faktor 5, die Fehltransfusionsrate ist aber gleich niedrig (D), verringert sowohl die Verwechslungsrate als auch die Fehltransfusionsrate signifikant (E). Die Studie von Kaufman et al. in Transfusion zeigt die Auflösung...

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Tranexamsäure zur Hüftchirurgie -wie oft und wieviel, wohin und wie sicher?

Die Anwendung von Tranexamsäure bei der Hüftendoprothetik ist nahezu überall zum gängigen Verfahren geworden. Unklarheiten bestehen jedoch noch hinsichtlich der Sicherheit, der Dosis und der Applikationsart- intravenös oder topisch. Eine Studie hat zumindest zur Applikationsart nun die Effektivität geklärt und ist hochrangig in PLoS One erschienen...

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Perioperative Thombozytopenie

Die intra-oder postoperativ entstehende Thrombopenie  ist außerhalb der Herzchirurgie selten. Was aber häufiger vorkommt sind thrombopene Patienten, die operiert werden müssen. Zugrundeliegende Erkrankungen sind meist Sepsis, hämatologische und Leber bzw. Milz-Erkrankungen als auch Heparin-induzierte Thrombozytopenie. Eine im September 2018 veröffentliche Cochraneanalyse sichert die Evidenz für oder gegen die Therapie von Patienten mit präoperativ niedrigen Thrombozytenzahlen. Jetzt wird im Januar 2019 im Brit. J. Anaesthesia ein Artikel erscheinen, der verdeutlicht, dass die intraoperativen Blutungsprobleme bei diesen Patienten nicht so sehr von der Thrombozytenzahl abhängt, sondern eher von der Funktion. Die individuellen Therapiempfehlungen dieses Artikels haben wir für Sie gelesen...

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Prophylaktische Thrombozytentransfusion bei Neu- und Frühgeborenen

Die Transfusionstrigger für Neu- und Frühgeborene mit schwerer Thrombozytopenie sind bislang unklar. Zur Vermeidung von intraventrikulären Hirnblutungen, der schwersten Komplikation bei Frühgeburten, ist eine liberale Transfusionstrategie zur Erhaltung der Thrombozytenzahl in einigen Institutionen Therapiestandard, in anderen wird eine prophylaktische Thrombozytentransfusion erst ab einer Thrombozytenzahl von 50 000/µl angewandt. Was ist nun richtig? 

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Sind PBM-Programme und Anämietherapie effektiv?

Anämie ist so häufig, dass sie als harmlos angesehen wird (zumindest wenn sie mild ist). Nur schwere Formen werden diagnostiziert und wenn notwendig mit Bluttransfusionen therapiert. Aber sowohl Anämie als auch Bluttransfusionen sind mit negativem Outcome vergesellschaftet. Ist denn auch die Anämietherapie und die Information über eine Therapieleitlinie inclusive Feedback über die Performance und das Resultat der Therapie effektiv ? Der Artikel klärt jetzt genau diese Frage...

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Übertragungsgefahr von Hepatitis A durch Blutprodukte?

Ist die Übertragung von Hepatitis A mit Blutkonserven ein reales Risiko? Wieviele Blutspender gehen trotz einer schwachsymptomatischen Erkrankung trotzdem Blut spenden?  Eine Studie unter amerikanischen Blutspendern hat nun versucht anhand der IgG und IgM Antikörperspiegel bei Blutspendern darauf eine Antwort zu geben ...

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