Für Sie gelesen

Ist die Transfusion wegen postpartaler Anämie unbedenklich?

Postpartale Blutungen ereignen sich bei 5-15% aller Geburten und erfordern Bluttransfusionen in 0,1-2%. Während starke Blutungen mit Massivtransfusion und schlechtem Outcome verbunden sind, ist die Beziehung zwischen schwachen Blutungen, geringen Mengen an Bluttransfusionen und Outcome bei gesunden Frauen mit niedrigem Risiko unklar. Eine große Datenbankanalyse aus Australien zeigt jetzt aber, dass selbst in diesem Kollektiv...  

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Anämiesymptom Schwäche- kann es durch Transfusion beseitigt werden?

Gehören die klinische Symptome der Anämie, also Schwäche und Müdigkeit nach der Operation, ebenso zu den Transfusionstriggern? Wie ist das bei konservativen Patienten , wie in der postoperativen Situation? Das "sogenannte Fatigue-Syndrom" wird derzeit nicht als Outcome-relevantes klinisches Symptom der Anämie betrachtet, obwohl es vermutlich die Sauerstoffunterversorgung anzeigt. Die Autoren einer Observationsstudie aus Chicago jedenfalls sind der Meinung, dass nicht operierte Patienten  mit einem hohen Niveau an Müdikeit und Schwäche präoperativ noch 30 Tage von einer Bluttransfusion profitieren...  

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Wie tief darf der Hämoglobinspiegel fallen? Wo ist die Untergrenze des Transfusionstriggers?

Die Gefahr, an einer Anämie zu versterben, ist eine Annahme, die sich aus der Physiologie begründet oder aus Fallberichten von nicht transfundierten Patienten geschlussfolgert werden kann. Jetzt hat die Forschergruppe um Richard Weiskopf eine datengestützte Beziehung zwischen Hämoglobinspiegel (Hb) und Ischämischer Komplikation hergestellt sowie das Risiko der Sterblichkeit durch tiefe Anämie beziffert. Unter einem Hämoglobinspiegel von 8 g/dl... 

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Universelles Vollblut für den Blutungsnotfall?

In den USA wird seit längerem die AB 0-kompatible Transfusion von homologen Vollblutkonserven für Polytraumen propagiert, weil die Logistik einfacher als die Komponententherapie ist. Die Hämolyserate von 4 und mehr Konserven bei ersten Patienten ist jetzt getestet worden...

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PAMPer: Prähospitale Gerinnungs- und Schocktherapie des Polytrauma mit FFP

In dieser multizentrischen Prähospitalstudie, dem PAMPer Trial, wurde untersucht, wie sich die 30 Tage Mortalität verändert, wenn man verletzte Patienten bereits am Unfallort mit Gefrierplasma behandelt. Und tatsächlich... 

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Aggressive Gerinnungs- und Schocktherapie des Polytrauma mit FFP

Die Zeitverzögerung bis zum Einsetzen der Gerinnungstherapie bei blutenden Polytraumen erhöht die Mortalität drastisch. Moderne Prähospital-Strategien sehen deshalb auch hierzulande den Einsatz von Lyoplasma und Tranexamsäure vor. Eine Forschergruppe hat nun den frühen Einsatz von Plasma getestet und erstaunlicherweise gefunden, dass...

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