Für Sie gelesen

PBM in der Orthopädie

Bislang bestand der Verdacht, dass gerade orthopädische Patienten aufgrund der oftmals existierenden Vorerkrankung des Herz-Kreislaufsystem und des höheren Alters von einem liberaleren Transfusionstrigger profitieren könnten. In einer Longitudinalstudie verglichen die Autoren von der John Hopkins-Universität in Baltimore, USA das Outcome von ausschließlich orthopädischen Patienten vor und nach Implementation eines blutsparenden Hämothearpiekonzepts. In dem Vorher-Nachher-Vergleich erbrachte das dortige Patient-Blood-Management-Konzept deutliche Effekte auf Sterblichkeit und Komorbidität...

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Thrombozytensubstitution in der Herzchirurgie

Thrombozytenkonzentrate werden in der Herzchirugie vermutlich am häufigsten bei Patienten ohne Thrombopoesestörung  transfundiert. Dass die Transfusion auch von Thrombozyten das Outcome nicht verbessert, ist aus vielen Publikationen bekannt. Allerdings ist nun eine retrospektive Analyse erschienen, die das nicht findet...

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Säuglings- und Neugeborenentransfusion über kleine Zugänge

Bei Säuglingen, Neu- und Frühgeborenen werden Erythrozytenkonzentrate oftmals in Volumina von wenigen ml notwendig. Die Verabreichung mit einer Spritze durch kleine Zugänge über ein Rückschlagventil kann Hämolyse verursachen wie ein aktueller Artikel in Transfusion berichtet...

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Das Mortalitätsrisiko bei schwerer Anämie (< 8g/dl Hb)

Ist der Transfusionstrigger von einem Hämoglobinspiegel um die 8g/dl willkürlich gewählt und deshalb vielleicht noch zu hoch? Die Forschergruppe um RB Weiskopf hatte sich bereits früher in wegweisenden und eleganten Experimenten zur Auswirkung der Anämie und dem Effekt von Bluttransfusionen verdient gemacht. Jetzt hat sie ebenfalls in einem schlauen Ansatz die Mortalität von Patienten in Abhängigkeit vom schweregrad der Anämie untersucht, die eine Transfusion aus religiösen oder moralischen Gründen verweigerten. Und konnten überzeugend darstellen, dass die bislang vielumstrittene Untergrenze für eine indizierte Bluttransfusion...

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Ist die Australische Assistenzarztausbildung in der Hämotherapie besser als bei uns?

Im australischen Gesundheitssystem hat man richtige und wichtige Zusammenhänge zwischen dem Zeitpunkt und den Inhalten der Lerninhalte mit der motivierenden Verantwortung in der Praxis erkannt. Ist damit die Vermittlung der Vermittlung von hämotherapeutischen relevanten Inhalten in Studium oder Assistenzarztzeit klar? Ist es richtig, dass die Motivation mit der Tätigkeit wächst und die Vermittlung von vorbereitendem Wissen keinen Wert hat? Eine Analyse der Lernmotivation, der Methoden und Erfolge auf dem Gebiet der Hämotherapie und des Patient Blood Management in Australien gibt mehr Klarheit... 

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Leitlinie zur Thrombosetherapie bei Thrombopenie und Chemotherapie

 
Die zweithäufigste Ursache des Versterbens unter Chemotherapie eines Malignoms ist die Thrombose. Oftmals ist gleichzeit eine therapie-induzierte Thrombopenie (< 100 000/µl) bestehend. Die Internationale Leitlinien von 2010 für diesen nicht seltenen Fall sind jetzt mit einem Upddate erschienen...

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