Für Sie gelesen

Restriktive vs. liberale Transfusionstrategie bei gastrointestinalen Blutungen

Ist auch bei akuten gastro-intestinalen Blutungen eine restriktive Transfusionstrategie möglich und abwägbar?  Eine jetzige Meta-Analyse in der Lancetausgabe vom Mai 2017 bestätigt erstmalig die positiven Auswirkungen der restriktiven Transfusionsstrategie auch bei diesem Kollektiv: Gesamtmortalität um ein Drittel, Nachblutungsrisiko um 40% und Transfusionsbedarf um beinahe 2 Einheiten ...

Weiterlesen …

Akute normovoläme Hämodilution in der Herzchirurgie effektiv und sicher

Eine aktuelle Meta-Analyse aus Mailand, Italien konnte zeigen, dass ANH zur Herzchirurgie unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine (HLM) effektiv und sicher ist...

Weiterlesen …

Lagerungsschaden: Hämolyse durch Transfusionen in der Herzchirurgie

Bei herzchirurgischen EIngriffen mit der Herzlungenmaschine sind öfter Erythrozyten hämolytisch und Thrombozyten verlieren ihre Funktion- die HLM-induzierte Thrombopathie. Dass die Hämolyse aber verstärkt ist, wenn Blut-Transfusionen notwendig werden, kann ein Hinweis auf die Vulnerabilität der gelagerten Erythrozyten sein. Das haben.... 

Weiterlesen …

Anämietoleranz auch in der Onkologie ohne Nachteile: Malignompatienten profitieren nicht von einer liberalen Transfusionstrategie

Die fehlenden Nachteile der restriktiven Transfusionstrategie sind für die perioperative Medizin relativ schlüssig belegt, es fehlen aber Daten zur konservativen Medizin zu diesem Thema. Die haben sich jetzt das Cochrane-Autorenteam um Estcourt LJ vorgenommen: Onkologische Patienten mit Knochenmarks oder Lymphknotenkrebs...   

Weiterlesen …

Transfusionstrigger und Transfusionstrategie - wofür gibt es Evidenz?

Was bringt eine restriktive Transfusionstrategie, wenn man alle Daten aus kontrollierten Studien zusammennimmt? Eine neue Cochrane Analyse von Jeffrey Carson et al. belegt, ...

Weiterlesen …

Präoperative Anämietherapie, Tranexamsäure und restriktive Transfusionstrigger führen innerhalb von 2 Jahren zu erheblichen Kostenersparnissen

Dem amerikanischen Krankenkassensystem in USA verschafft das Patient Blood Management Programm Kosteneinsparungen in der orthopädischen Endoprothetik von mehr als einer halben Million in 2 Jahren. In einer retrospektiven Longitudinalstudie an einem 750 Bettenhaus in West-Massachusetts wurde 2014 ein PBM Konzept eingeführt, das nicht nur Kosteneinsparungen bewirkte, sondern die Anzahl der transfundierten Patienten und der Bluteinheiten drastisch reduzierte...

Weiterlesen …